Was hat ein Zahnarzt mit Migräne
und Kopfschmerzen zu tun?
Tatsache ist: Die Zahmedizin ist ein Teilgebiet der Medizin. Ohne Zahnmedizin ist eine Heilung in der Migräne- und Kopfschmerzbehandlung auf Dauer nicht möglich. Die räumliche Nähe von Zähnen, Kaumuskeln, Kiefergelenken, Nackenmuskeln, Brustwirbel und vor allem Kopfgelenken (erster und zweiter Halswirbel) und deren Bänder wirkt ursächlich auf die Entstehung von Migräne und Kopfschmerzen.
Die Durchblutung des Kopfes – vor allem des Gehirns – ist neurophysiologisch und mechanisch untrennbar mit diesen Segmenten verknüpft. Schon minimale Fehlstellungen in oben genannten anatomischen Regionen können hier zu Durchblutungsstörungen führen. Es gibt sogar Fälle, in denen ein Beckenschiefstand (zum Beispiel bei ungleich langen Beinen) zu chronisch muskulären Verspannungen in der Hals-Kiefergelenk-Nacken-Region führt.
Durch all diese Verspannungen werden Arterien und Venen zusammengedrückt, wichtige Nerven geraten unter Druck. Das wiederum beeinflußt die Eng- und Weitstellung der Arterien im Gehirn. Vor allem der so genannte “Zahnarztnerv”, der Nervus Trigeminus, spielt hier eine zentrale Rolle.
Alle Symptome einer Migräne- oder Kopfschmerzattacke haben mit dem Nervus Trigeminus zu tun.
Neue Erkenntnisse von Dr. Andreas Leitner
Dr. med. dent. Andreas Leitner entwickelte das Konzept von Prof. Do Thanh Kiems weiter:
Erkenntnisse und Erfolge seiner ganzheitlichen zahnärztlichen Behandlungsmethode, die Zähne, Bänder, Kiefergelenke (Knackgeräusche und behinderte Mundöffnung) sowie alle Muskeln des Kopfes und des Halses als eine Einheit betrachtet und dementsprechend therapiert, flossen in seine Forschungen ein.
Er entdeckte, dass neben den in der Medizin bereits bekannten und weiterhin relevanten Ursachen von Migräne – zum Beispiel Speiseunverträglichkeit (Wein, Käse, Schokolade, Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker usw.) hormonelle Schwankungen bei Frauen, Stress, Wetter und Elektrosmog – ein enger Zusammenhang von Migräneentstehung und Störungen der Kopfgelenke sowie der Hals- und Brustwirbelsäule besteht.
Das harmonische Zusammenwirken dieser Segmente ist das Ziel der Behandlung und die plausible Erklärung für seine hohe Heilungsrate.